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July 08 2015

derreisende
12:35

Slavoj Žižek on Greece: This is a chance for Europe to awaken

The Greeks are correct: Brussels' denial that this is an ideological question is ideology at its purest - and symptomatic of our whole political process.
http://www.newstatesman.com/politics/2015/07/Slavoj-Zizek-greece-chance-europe-awaken
Reposted fromunbill unbill

April 13 2015

derreisende
15:24
Whether it is being just a company or “more than just a company,” Google’s geopolitical aspirations are firmly enmeshed within the foreign-policy agenda of the world’s largest superpower. As Google’s search and internet service monopoly grows, and as it enlarges its industrial surveillance cone to cover the majority of the world’s population, rapidly dominating the mobile phone market and racing to extend internet access in the global south, Google is steadily becoming the internet for many people.70 Its influence on the choices and behavior of the totality of individual human beings translates to real power to influence the course of history.
        If the future of the internet is to be Google, that should be of serious concern to people all over the world—in Latin America, East and Southeast Asia, the Indian subcontinent, the Middle East, sub-Saharan Africa, the former Soviet Union, and even in Europe—for whom the internet embodies the promise of an alternative to US cultural, economic, and strategic hegemony.71
Google is not what it seems
Reposted byesco esco

January 23 2015

derreisende
19:40
Was man jedoch kaum mehr ohne moderne, überwachungsanfällige Kommunikationsmittel vollbringen kann, ist gewaltlose gesellschaftliche Veränderung durch Diskurs, Meinungsbildung und politische Organisation. Metadaten machen die dabei entstehenden Strukturen auswertbar, die Unterwanderung oder Verhinderung von Verschlüsselung sorgt dafür, dass auch die Inhalte automatisiert auswertbar sind. Den parallelen Ruf nach Vorratsdatenspeicherung und Kryptobeschränkung kann man daher kaum anders werten als einen Griff der Geheimdienste nach der politischen Macht.
Es wäre die endgültige Zementierung des Status quo, in Vorbereitung auf kommende Krisen in den westlichen Gesellschaften, die die Verantwortlichen nicht mehr mit den Mitteln der Demokratie gelöst zu bekommen glauben.
Frank Rieger - CCC - Die Crypto-Wars 3.0 sind ein Kampf um den Erhalt der Demokratie
Reposted byMrCoffeylem235m68kwonkoe-gruppestardustploerreFreeminder23straycatunbill02mydafsoup-01adremdicodychterFyrstSirenensangjekleverschwoererjandesibinacliffordyouamdanielbohrerepimetheusdarksideofthemoonrandomusertimecodebesenLogHiMa

December 25 2014

derreisende
22:38
Companies are abstract entities, concepts which feed on everyone running them - CEOs included. They suck up talent and information and then deny its release long after individuals have moved on, their old restrictions inherited and maintained by the new management. The individuals inside are still working for good, but they don't own those ideas or get to share them.
http://pospi.spadgos.com/2014/11/30/injustice-ethereum-and-the-information-renaissance
derreisende
22:36
Milton Friedman espoused the virtue of a world governed by greed and self-interest, and gave us the capitalist system we know in the West. But now that we're connected, we don't need to live with that cynical outlook.
http://pospi.spadgos.com/2014/11/30/injustice-ethereum-and-the-information-renaissance

August 25 2014

derreisende
20:00
Outside, some young Muslims were waiting for me. I was angrily told that I’d made them feel ignorant. They asked whether I’ve read the Koran – at least I could say that I’ve read an English translation (of the whole horrible book). I was asked whether a leech looks like an embryo. (What ???) ‘A little bit,’ I agreed, ‘and there are good biological reasons why animal shapes are … ‘There you are then, that’s why I believe the Koran is the word of God. This is true, like everything in the Koran’.
A hundred walked out of my lecture | Richard Dawkins Foundation
Reposted fromclifford clifford

August 21 2014

derreisende
17:37
Denn einer großen Mehrheit nicht nur der alten, sondern auch der jungen Russinnen und Russen, die wahrlich keine Sympathien für sein autokratisches System hegen, ist bewusst: Ihr Land wäre zerfallen und das Chaos größer geworden, hätte Putin nicht dem wilden Anarcho- Kapitalismus ein Ende gesetzt, bei dem nach dem Ende der Sowjetunion der Staat von der Privatwirtschaft übernommen und zur privaten Profitsicherung benutzt wurde.
...
So berechtigt Kritik an der aktuellen demokratischen Verfasstheit Russlands sein mag: Sobald diese Kritik zur Waffe eines Werteimperialismus gerät, der den zu "befreienden" Kolonien aufgezwungen oder gar als Teil der sogenannten Sicherheitspolitik zum "Menschenrechtsbellizismus" wird, entwertet sie sich selbst. Wer glaubt, dass es beim Krieg in Afghanistan um die Durchsetzung von Frauenrechten und Mädchenschulen geht, bei der Eroberung des Iraks um die Etablierung von Demokratie oder beim Krieg gegen Libyen um die Befreiung der Bevölkerung von einem irren Diktator, ist ein bedauernswertes Opfer der Propaganda, mit welcher der "werteorientierte" Westen seine imperialen Feldzüge verkauft - Feldzüge, bei denen es sich nicht um Humanität und Menschenfreundlichkeit, sondern immer um Macht- und Geschäftsinteressen dreht, wobei es in aller Regel um Rohstoffe und Ressourcen geht.

Und genau hier liegt der Kern des Konflikts des Westens mit Russland: Nicht Putins autokratische Regierungsführung oder homophoben Gesetze sind der Grund, warum er im Westen zur Unperson wurde - viele der Alliierten des Westens rangieren diesbezüglich weit unter dem Niveau Russlands -, sondern die Tatsache, dass er den immensen Ressourcenreichtum Russlands der fröhlichen Ausbeutung durch transnationale Konzerne entzogen und unter die Kontrolle des Staats gebracht hat. Und damit hat er sich auch wieder zu einem wichtigen Player im "Great Game" gemacht - dem seit Jahrhunderten währenden Kampf der großen Nationen um die Rohstoffe und Ressourcen dieser Erde.

Aus:
"Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren"  von von Mathias Bröckers und Paul Schreyer
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42539/2.html
Reposted fromunbill unbill viaesco esco

January 18 2013

derreisende
20:14
Wieder einmal maskieren konservative Wünsche reaktionäres Begehren. Den jungen Männern beim Heer. Denen soll es auch schlecht gehen. Die sollen auch einmal ihre Pflicht erfüllen. Die sollen auch einmal sehen, wie das ist. Gehorchen. Dienen. 

Diese Formulierungen wurden das letzte Mal noch gegen die Frauenbewegung angewandt, als es hieß, die Frauen sollten dann halt auch einmal sehen, wie das ist, wenn man das Geld verdienen muss. Nun ist es die Gruppe der Jungmänner, die auf diese Weise zur Gruppe gemacht werden. In dieser Gruppe aber können sie weggedacht werden. Sie sollen verschwinden. Dafür gibt es die zwei Formulierungen in der Volksbefragung. Während im ersten Vorschlag neue Männer eingeführt werden sollen, um diese Jungmänner zu ersetzen. Der Bundeskanzler ergänzt das mit dem Ausruf "Dann haben wir endlich Profis". Da kauft man sich vom Geschlecht "junger Mann" frei. Die Körper, die in einer solchen Lösung zum Einsatz kämen, wären dann durch Bezahlung definiert und nicht durch ihr natürliches Geschlecht und dieses heute so wichtige Attribut der Staatszugehörigkeit. Neoliberale Prostitution ist das und von alters her die Definition von Söldnern.
[..]
Endlich richtige Männer also, die in Kampfanzügen trainierte Brutalität ausstrahlen, und nicht so Burscherln, die eifrig am Nationalfeiertag das Gerät vorführen.
[..]
Im zweiten Vorschlag soll es so weitergehen wie bisher. Der Jungmann soll in die Erziehungsverlängerung.
[..]
Und. Es gibt Gewalt. Es gibt junge Männer. Und es gibt die Frage, wie junge Männer ihre Identität mit den Autoritäten verhandeln müssen. Wie wir das aus den Frauenleben kennen. Die gelebte Erfahrung wird unterdrückt und schematische Sichtweisen als die eigentliche Wahrheit an deren Stelle gesetzt. Lügen also.
[..]
Genau das macht diese Bundesheerdebatte mit der Erfahrung, ein junger Mann zu sein und zum Bundesheer oder zum Zivildienst gehen zu müssen. Die Debattenführung verhindert durch eine vorgetäuschte Staatsmännischheit in Sicherheit und Wirtschaftlichkeit das Sprechen über die mit dem Bundesheer gemeinten Lebensläufe. Die Überlegung von sinnvollen Lösungen kann nicht aufkommen.
[..]
Die Debatte. Sie ist - wieder von allen Seiten - kulturell christlich und sieht den jungen Mann als zu opferndes Opfer an. Das ist peinlich. Und alles daran abzulehnen.
Marlene Streeruwitz: Was lässt sich aus der Heeresdebatte lernen?

January 17 2013

derreisende
10:25

Eine Befragung des Souveräns setzt die Möglichkeit einer klaren, eindeutigen Beantwortung voraus. Sie soll ohne Verbiegung des Wählerwillens zustande kommen. Wenn die Regierungsvorlage in ihrer Gesamtheit aus vielen schwerwiegenden Gründen abgelehnt wird, bleibt den einzelnen WählerInnen nur die Möglichkeit, sich nicht zu beteiligen oder zweimal mit Nein zu stimmen. Auch auf die Gefahr hin, formal vorerst als "ungültig" gewertet zu werden, müssen diese Stimmen wenigstens gezählt werden.

Durch dieses eindeutig ablehnende Votum würde deutlich, dass Instrumente der direkten Demokratie klar begrüßt und ernst genommen werden, dass aber die Art und die Anlage dieser Volksbefragung und der offiziellen Informationspolitik entschieden zurückgewiesen werden.

Volksbefragung: Als Souverän handeln
Reposted bycygenb0ck cygenb0ck

November 06 2012

derreisende
15:27
By this point, the Sun will have cooled to five degrees above absolute zero.
Timeline of the far future
Reposted bycygenb0ckylem235

October 24 2012

derreisende
17:07
Österreich ist eben ein osteuropäisches Land mit einem vergleichbar unterentwickelten Verhältnis zum Automobil
Die Stadt vom Auto befreien!

September 11 2012

derreisende
18:59
100.000 from now. The planet is showing signs of recovery. Temperatures have stabilized and silicate erosion have removed a large fraction of the carbon dioxide that had accumulated in the atmosphere. Land plants and trees show some sign of returning.
The next ten billion years
Reposted bybrightbytepsyentistSpinNE555

August 18 2012

derreisende
01:58
I am not afraid of you. I am not afraid of falsehood and fictitiousness, of sloppily disguised deception, in the verdict of the so-called court.
Because all you can deprive me of is “so-called” freedom. This is the only kind that exists in Russia. But nobody can take away my inner freedom. It lives in the word, it will go on living thanks to openness [glasnost], when this will be read and heard by thousands of people. This freedom goes on living with every person who is not indifferent, who hears us in this country. With everyone who found shards of the trial in themselves, like in previous times they found them in Franz Kafka and Guy Debord. I believe that I have honesty and openness, I thirst for the truth; and these things will make all of us just a little bit more free. We will see this yet.
Maria Alyokhina, Pussy Riot Closing Statement
Reposted fromc3o c3o

August 17 2012

derreisende
22:55
He believes the industry would have been more collegial and innovative if Kildall rather than Gates sat at the crossroads of computing.
The Man Who Could Have Been Bill Gates

July 19 2012

derreisende
10:22
Der kleine Junge, der ja in keiner Weise an der Schwelle zum Mannesalter steht, wird mit hypermaskulinen Attributen und großen Geschenken zum Mann erklärt, eigentlich aber von Erwachsenen manipuliert.
Genitalbeschneidung bei Jungen -Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

April 26 2012

derreisende
14:55
Not only does it take an hour for ten new posts to reach my Google Reader – when something does vanish, there is a sidebar full of subscriptions where I can see that, hey, there’s a bunch of stuff I want to read … eventually. No pressure. It’s all going to be here tomorrow, a week from now … even a month.
RSS will never die

April 21 2012

derreisende
23:08
Have you ever wondered where the 50,000 people employed by the TSA to inspect and degrade you came from? Most of them are middle-aged. Did they have jobs before they started doing something that any normal person would consider demeaning? Most did, but they were attracted to – not repelled by – a job where they wear a costume and abuse their fellow citizens all day.
The Ascendence Of Sociopaths In US Governance

April 05 2012

derreisende
20:51

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

— Was gesagt werden muss - Günter Grass
Reposted byDeva Deva

March 27 2012

derreisende
03:09
"An epidemic broke out, a sickness of pustules." begins the account in Barnardino de Sahagún's General History of the Things of New Spain(ca. 1575, in James Lockhart's translation). "Large bumps spread on people, some were entirely covered. The spread everywhere, on the face, the head, the chest, etc... [Victims] could no longer walk about, but lay in their dwellings and sleeping places, no longer able to move or stir. They were unable to change position, to stretch out on their sides or face down, or raise their heads. ... The pustules that covered people caused great desolation; very many people died of them, and many just starved to death; starvation reigned, and no one took care of others any longer.
— Mann, Charles C. 2011. 1491 - Revelations of the Americas before Columbus. 2nd ed. New York: Random House
derreisende
03:05
When Cortés landed, according to the Berkeley researchers Cook and Borah, 25.2 million people lived in central Mexico, an area of about 200.000 square miles. After Cortés, the population of the entire region collapsed. By 1620-25, it was 730,000, "Approximately 3 percent of its size at the time that the first landed." Cook and Borah calculated that the area did not recover its fitheenth-century population until the late 1960s.
— Mann, Charles C. 2011. 1491 - Revelations of the Americas before Columbus. 2nd ed. New York: Random House
Reposted byylem235 ylem235
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